MINT steht für Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik



Unsere Schule - die Friedensschule, Rhede - ist in den Bewerberkreis der Hauptschulen in NRW aufgenommen worden, die sich in einer zweiten Bewertungsphase für ihre evtl. definitive Anerkennung als MINT-Hauptschule befinden.

Was will MINT?

Förderung der naturwissenschaftlichen Bildung in der Hauptschule

MINT-HAUPT überträgt die Idee der Zertifizierung von Schulen mit einem mathematisch-naturwissenschaftlichen Profil, die sich bislang auf Gymnasien und Realschulen konzentrierte, auf Hauptschulen.
arbeitgeber nrw fördert ab 2009 Hauptschulen, die sich durch ein besonderes Engagement im MINT-Bereich auszeichnen und so die naturwissenschaftlichen sowie technischen Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler verbessern. Mit Unterstützung des nordrhein-westfälischen Schulministeriums und der regionalen Arbeitskreise SCHULEWIRTSCHAFT wird arbeitgeber nrw in den nächsten Jahren in NRW ein Netzwerk entsprechend ausgewählter Hauptschulen aufbauen, in dem sich die zukünftigen MINT-HAUPTschulen intensiv über Methoden, Materialien und Inhalte des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts austauschen können.
Die Anerkennung als MINT-HAUPTschule für drei Jahre setzt voraus, dass die Schule bereits überdurchschnittliches Engagement in Mathematik und mindestens einem weiteren naturwissenschaftlich-technischen Fach aufweist. Mit der Bestätigung als MINT-HAUPTschule und damit der Aufnahme in das "MINT-HAUPT-Netzwerk" werden diese Schulen durch Förderangebote wie Fortbildungsveranstaltungen und Praktika für Lehrkräfte sowie MINT-Camps für Schülerinnen und Schüler von arbeitgeber nrw unterstützt.
Die erste Bewerbungsrunde endete am 25. September 2009 und 18 Hauptschulen aus NRW haben sich erstmalig für eine Zertifizierung beworben. Am 5. November findet die erste Jury-Sitzung statt. Dabei wird festgelegt, welche Schulen in die engere Auswahl kommen und besucht werden. Anfang 2010 stehen die neu-zertifizierten MINT-HAUPTschulen fest.

Hierzu hier nun einige Informationen und Dokumente, die unser MINT-Schulprofil begründen könnten.



Auf die hier dargestellten Fragen - Bestandteil der MINT- Bewerbung - haben wir für unsere Schule die hier dargestellten Antworten gegeben:
Die Unterrichtsqualität ist u. a. von lernmethodischen Konzepten abhängig.
  1. Worin sehen Sie Besonderheiten Ihrer Schule bei der Vermittlung mathematisch-naturwissenschaftlich-technischer Bildung?
      Unsere Schule hat einen hohen Ausstattungsstandart, um die mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Grundausbildung zu fördern: 2 Technikräume, 2 Physik-Chemie-Räume und ein Chemielabor, 3 Computerräume. eine Außenstelle zur Umsetzung vielfältiger Projekte.
  2. Wie fördern Sie Selbstständigkeit und Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler (z.B. durch Schülerexperimente, Werkstattunterricht, Lernen an Stationen)?
      Schüleraktivierende Lernmethoden (Experimente, Handwerkliches Arbeiten, auf Dauerhaftigkeit ausgerichtetes Projektarbeiten) fördern Eigenständigkeit, Selbsterfahrung, desgleichen Gelingen und Misslingen, Methodenkompetenz und schaffen Interesse am Weiterlernen)
  3. Welche Konzepte zum schul- und fächerübergreifenden Lernen in den MINT-Fächern gibt es (freiwillige Arbeitsgemeinschaften, Projekte, Forschungsaufträge, etc.)?
      Fächerübergreifendes Lernen findet vor allem in den Arbeitsgemeinschaften "Forschungslabor" und "Handwerkliches Arbeiten" statt.
  1. Wie reagieren Sie auf die Ergebnisse der Lernstandserhebungen in Mathematik?
      Die Ergebnisse sind Gegenstand einer detaillierten Analyse und Evaluation in der Fachkonferenz Mathematik.
  2. Welche Maßnahmen zur schulinternen Evaluation von MINT-Aktivitäten werden in Ihrer Schule eingesetzt?
      Regelmäßiger Kontakt und Gedankenaustausch innerhalb des Kollegiums, vor allem auf informellem Wege eingebunden, so dass ihre Erfahrungen und Bewertungen den Lehrern zurückgemeldet werden.
  3. Welche Maßnahmen nutzen Sie zur Qualitätssicherung?
      Die Schülerinnen und Schüler werden in die anschließende Auswertung der stattgefundenen, beendeten Projektphase eingebunden, so dass ihre Erfahrungen und Bewertungen den Lehrern zurückgemeldet werden.
    Wie bereits ausgeführt nutzen wir den außerschulischen Lernort "Schulscheune"
    Im Schuljahr 2007/08 bestand eine Kooperation mit FA. Henkel in deren Rahmen der "Schulreiniger auf Orangenbasis" optimiert wurde.
    Im NW-Unterricht werden die Schwerpunkte auf experimentelles Arbeiten und die Umsetzung und Anwendung auf Alltagssituationen gesetzt. Z.B Jgst. 9: Analytik, qualitativ und quantitativ (pH-Wert, Salze usw.) werden in Arbeitsgruppen bei der Gewässeranalytik eingesetzt. Der Alltagsbezug zum fachlichen Inhalt ist dabei ein wichtiger Aspekt unseres Arbeitens. (z.B. Unterrichtseinheit Erdkunde/Chemie: "Müll" verbunden mit einer (geplanten) Exkursion zu einem Müllentsorger). Unsere Kolleginnen und Kollegen werden regelmäßig fortgebildet.